Globale Entwicklungsnetze steuern

Leistungsstarke internationale F&E-Netzwerke sind für Technologieunternehmen ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Optimierung von Output und Kosten erfordert eine strategisch gesteuerte Weiterentwicklung.

Entwicklungsnetze neu ordnen

Global verzweigte Entwicklungsnetzwerke sind in den meisten Unternehmen organisch entstanden, geprägt von hohem Zeit- und Kostendruck. Daher sind viele dieser Netze ungeordnet, lückenhaft und intransparent. Solche Strukturen wirken sich negativ auf Prozesse und Ergebnisse der Produktentwicklung aus. Ziel ist daher, dieses Geflecht aus internationalen Entwicklungsressourcen in eine transparente, effiziente F&E-Netzwerkstruktur zu verwandeln. Die Entwicklung einer solchen Struktur erfordert nach unserer Erfahrung fünf zentrale Schritte:

1. Strategie entwickeln

Wir unterstützen den Funktionalbereich F&E, sein Entwicklungsnetzwerk so zu gestalten, dass es die Umsetzung der Unternehmensstrategie unterstützt. Wer in seinem Bereich Innovationsführer sein will, braucht dafür z. B. Zugriff auf Talente und innovative Lieferanten. Ziele und Strategien wirken sich unmittelbar auf Standortentscheidungen und die Verteilung von Kapazitäten aus.

2. Rollenmodell entwickeln

Globale Produktstandards entstehen an einem zentralen Standort. Kundenspezifische Produktapplikationen sollten dagegen immer dort erfolgen, wo die wichtigsten Kunden sind. Aus diesen abgeleiteten F&E-Zielen lassen sich globale Rollen für Ihr Entwicklungsnetzwerk erschließen (z. B. Kundencenter in Kundenähe, interne Entwicklungsdienstleister, R&D Application Center). Wir helfen Ihnen, Rollen mit Blick auf Ihre strategischen Anforderungen und Ziele zu entwickeln und präzise zu beschreiben.

3. Bestandsaufnahme machen

Unsere Berater sorgen für einen transparenten Überblick über Ihre Entwicklungsstandorte und deren Organisationsstruktur. Dabei erfassen wir auch die jeweilige Rolle und inhaltliche Verantwortung der jeweiligen Standorte.

4. Ist-Analyse durchführen

Um Verbesserungspotentiale zu identifizieren, müssen wir Ihre derzeitige Situation ausführlich bewerten. Im Rahmen einer Ist-Analyse arbeiten wir typische Fehlbalancen (z. B. Probleme bei der standortübergreifenden Zusammenarbeit, schlechte Ressourcenverteilung) heraus. Sie erfahren, in welchen Bereichen Sie Kompetenzen und Kapazitäten umverteilen und Schnittstellen harmonisieren müssen.

5. Zielbilder und Entwicklungspläne aufstellen

Mit Blick auf die Erkenntnisse der Ist-Analyse, die strategischen Ziele und Ihr globales Rollenmodell weisen wir jedem Entwicklungsstandort die richtigen, überschneidungsfrei definierten Rollen zu. Gemeinsam mit uns erstellen Sie für jeden Standort einen Entwicklungsplan und ordnen Ihr Entwicklungsnetz neu. Sie schließen Lücken, beseitigen Überlappungen, passen Kapazitäten an und vereinheitlichen Ihre Organisationsstrukturen.

Fertigungsunternehmen, die in für sie relevanten Märkten präsent sein oder in Niedriglohnländern Kosten sparen möchten, sind auf ein effizientes globales Entwicklungsnetzwerk angewiesen. Dafür müssen Sie Ihr Geflecht aus Entwicklungsstandorten sukzessive in eine systematische und leistungsstarke globale F&E-Netzwerkstruktur transformieren. Auf diese Weise verbessern sie ihre Kostenstruktur, aber auch ihre Position im internationalen Wettbewerb.

Wir optimieren Ihr F&E-Netzwerk

Wenn Sie mehr über Auf- und Ausbau globaler Entwicklungsnetzwerke in der Fertigungsindustrie erfahren möchten, ist unser Fachbeitrag „Ihre globale Entwicklungsorganisation: Dickicht oder Netzwerk?“ das Richtige für Sie. Dirk Meißner, Geschäftsführender Gesellschafter von CO Improve, beschreibt darin ausführlich, wie internationale F&E-Netzwerkstrukturen unumkehrbar gut verbessert werden können.

Ihr Nutzen
  • Sie erhalten Klarheit über Ihre strategischen Anforderungen Ziele
  • Sie erzeugen Transparenz zum aktuellen R&D-Footprint
  • Sie verbessern gezielt Ihre Kosten- und Wettbewerbsposition
  • Sie schaffen ein rollenbasiertes und kennzahlengestütztes strategisches Fundament für den Ausbau Ihres Netzwerkes
  • Sie bauen Globalisierungsängste ab